Kurzkritik 

Buch

Tony O'Neill "Sick City" 

Hollywood glänzt nicht nur. Seine dunkle Seite sind Ausbrüche und Abstürze. Menschen, angelockt vom Gleißen der Filmindustrie, die ihren Körper verkaufen, um Drogen bezahlen zu können. Tony O'Neill lässt in "Sick City" zwei Junkies über die Chance stolpern, mit einem historischen Sexfilm Geld zu machen. Er schreibt hart, schonungslos, mit Witz und Liebe zu den Figuren. Sein Roman ist nichts für schwache Nerven, unterhält aber gnadenlos. Am 21. September stellt er ihn in der Münchner Muffathalle vor.

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