Bereits im März ist bei Walde+Graf mit “Irgendwie dazwischen – Eine zu 95 Prozent wahre Lebensgeschichte” eine Graphic Novel der Zeichnerin Tracy White in deutscher Sprache erschienen.
In sparsamen Strichzeichnungen erzählt die Amerikanerin in “Irgendwie dazwischen” eine Geschichte, die auf selbst durchlittenen Erfahrungen basiert. Im Zentrum der Erzählung steht der Nervenzusammenbruch der 17-jährigen Stacy Black und ein darauf folgender Klinikaufenthalt. Nach “The Beats” (herausgegeben von Harvey Pekar) hat Walde+Graf nun ein zweites Comic-Album im Verlagsprogramm.
Vordergründig erzählt Tracy Whites Graphic Novel die Geschichte von Stacy Black, einer zutiefst verunsicherten jungen Frau an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Auf Depression, Selbsthass und Ratlosigkeit folgen unvermeidlich der Klinikaufenthalt, die Therapie und schließlich der Neuanfang. Doch Tracy White erzählt ihre eigene Lebensgeschichte und deshalb spürt man in jedem Strich, in jeder zaghaften Geste und Aussage die Wahrhaftigkeit und Kraft ihres Erzählens und ihren Willen, zurück ins Leben finden zu wollen.
“Die durchweg gelungene Graphic Novel – ebenso gelungen ist übrigens die deutsche Übersetzung und Aufmachung, bis vielleicht auf den beliebig klingenden Titel – lehrt Respekt vor der Komplexität und der Größe des Daseins.” – Stephanie Wurster, Fluter
Irgendwie dazwischen, ISBN 978-3-03774-019-4, 152 Seiten, schwarz-weiss, gebunden, 18.95 EUR, erschienen bei Walde+Graf