Spass am Schund

von Alf Mayer

„Nicht nur optisch gerät der Einstieg in das sorgfältig gemachte, eines Platzes unter den 50 Schönsten würdige Buch wie die Begegnung mit einem Horrorfilm der goldenen fünfziger Jahre.“

Wenn man „Spass an Pulp“ hat, so Mayer, können sich Das Fest des Monsieur Orphée-Leser „an Konstruktion und Anwandlungskunst erfreuen. Es gibt viele Details aus dem Horrorgenre sowie respektable Abschweifungen, etwa über den Nutzen des Teufels für die Kirche und die gern geschürte Furcht vor ihm. (…) Die teuflische Kraft des Films, da liegt Sánchez mit seinem elegant-spielerischen Erkenntnisinteresse richtig, ist ein lohnendes Thema.“

Mayer lobt „den jungen, unkonventionellen Zürcher Verlag Walde + Graf, der mit Sanchez respektablen Mut beweist. Genrevariationen sind etwas Ehrenwertes, das lernen wir bei Sánchez und wissen wir von Tarantino.“

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Signalfarbe: Rot

Eine Stilkritik

von Rainer Groothuis

„Edgar Wallace lässt grüßen, und Klaus Kinski lacht sich in die Faust. Diese Typografie in Kombination mit dunklem Motiv und den Farben Rot, Schwarz, Gelb macht das Cover zu einem klassischen Krimiläse ich solche, das wär meiner. Zumal sich die Gestaltung ironisch verstehen lässt.“

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